WARUM ich schreibe und WAS?

So fing alles an. Klein Hef, ein Jahr alt.

Baby Hef (536x800)

Ob ich damals ahnte, was mir das
Leben bringen würde?

Hef Tanzgruppe 1964 Polka

Hier mit 18 in einer Tanztruppe (der Lange hinten) Da hatte ich schon 2 Jahre vorher die erste Schülerzeitung im Gymnasium gegründet. Aber das war reiner Selbstzweck, um ungeliebte Lehrer ärgern zu können und den Mädchen zu imponieren.

Dazwischen liegen lange Jahre, in denen viel passiert ist.

Hef beim Denken erwischt 003

Natürlich konnte aus so jemand nichts anderes als ein Journalist werden. Eine spitze Feder und eine noch spitzere Zunge verhieß eine erfolgreiche Karriere. Wenn, ja wenn da nicht diese verflixte Bundeswehr gewesen wäre. Die wollten mich glatt haben. Aber ich sie nicht. Mein Chef Henri Nannen schickte mich vorsorglich in die USA.
Von da an lief meine Lebensplanung schief. Vor der Bundeswehr geflüchtet und im Vietnamkrieg gelandet.
Was hat das mit dem WARUM und WAS zu tun, dass ich schreibe?
Das WARUM ergibt sich aus meinem früheren Beruf als Journalist. Ich kann nicht anders, als zu beschreiben und zu dokumentieren. Da wir Kriegsreporter (ich mag die Bezeichnung Berichterstatter nicht) sowohl fotografierten, wie auch die Texte dazu in Personalunion liefern mussten, hat sich meine Art zu schreiben beibehalten.
Kurz und prägnant, dabei aber die fehlenden Fotos durch den Film im Kopf des Lesers abspulen zu lassen. (Also: ein Foto sagt mehr als tausend Worte kann ich als Autor so nicht stehen lassen. Meine Worte müssen die Fotos sozusagen als Rückpro im Gehirn dreidimensional entstehen lassen.)
Nun zum schwerer zu definierenden WAS.
In meinem Leben, von dem ich mehr als die Hälfte in Asien verbrachte, haben sich Begebenheiten, Erfahrungen und Interna gesammelt, die wir in Europa nicht mitbekommen haben oder durften.
Natürlich gibt es Kollegen, die auch darüber schreiben könnten und es auch gerne täten. Dumm ist nur, dass die alle in diesen Ländern leben, von denen keines wirklich als Demokratie mit Meinungsfreiheit zu bezeichnen ist.
So habe ich mir geschworen, darüber zu schreiben, wenn ich wieder in Deutschland bin.
Natürlich wäre aus jedem Buch ein Zwitter aus Reiseerlebnis und Sachbuch geworden, wenn es nicht die beliebte Form des Thrillers gäbe. So schreibe ich über wahre Begebenheiten in erzählerischer Form, wobei die spannende Unterhaltung im Vordergrund steht. Der Leser lernt nebenbei, dass Asiaten anders ticken, sich aber sonst wie Kommissar Krümmel aus Emmendingen und ein nicht zu packender Mafia-Boss verhalten. Nur beschreibe ich keine Polizeiarbeit, die Polizisten sind in diesen Ländern durchweg korrupt, sondern die Leiden eines Wirtschaftsanwaltes in Singapur als Protagonisten … PERKIN. Dieser Perkin hat seine liebe Not, um nicht zwischen seinen Klienten, den Triaden, zermahlen zu werden.
Somit schreibe ich ganz normale Thriller, die in Asien spielen. Mit ganz normalen Menschen, die in Asien leben.

Noch Fragen? Dann her damit.
Euer HEF BUTHE